OM Club ist immer legendär, immer wild. What happens at OM Club stays at OM Club. Das ist die Devise.
Die Hinfahrt damals zur Halle Tor war schon legendär. Meine Kollegin ist leider nie angekommen, weil sie den letzten Drink auf der Standparty nicht vertragen hat, die Bahnfahrt gab ihr den Rest…
Angekommen an der Location fiel uns auf, dass wir ein Ticket zu wenig hatten… was macht man als einfallsreicher Mensch? Richtig, nicht ganz legal improvisieren und es irgendwie schaffen, halb nüchtern über den Absperrzaun der Halle Tor zu klettern. Dass das überhaupt geklappt hat, war schon überragend. Nicht so überragend war das zerrissene Oberteil, das bei der Aktion daran glauben musste.
Wie erklärt man bitte den Leuten, wieso man nur ein halbes T-Shirt trägt? Als ob das nicht schon genug gewesen wäre.
Wie immer sind wir an dem Abend fast die Letzten gewesen.
Die Tanzfläche halb leer, kommt ein Mann auf uns zu, der aussah wie Olli P. (Spoiler: Er war es, was es umso unangenehmer gemacht hat). Ich gehe auf ihn zu und sage: „Hey, du siehst aus, als würde ich dich kennen, warst du nicht mal Gastdozent bei uns an der Uni?“ Der Mann guckt mich etwas verpeilt an und meint nur: „So ähnlich vielleicht.“ Von hinten rief nur jemand: „Du weißt schon, dass das Olli P. ist, oder?“ Ich habe das natürlich nicht geglaubt und rief nur so: „Ja klar, ist ein Scherz!“
In dem Moment fragt mich Olli P., was ich denn mit meinem Shirt gemacht habe (was ich natürlich nicht sagen konnte). Ich wollte nur schnell weg an ihm vorbei, blieb aber mit dem halben Paillettenshirt an ihm hängen. Das Shirt riss weiter ein und das Oberteil löste sich komplett auf. Somit stand ich dann wirklich mit einem Hauch von Nichts vor der halb leeren OM Club Crowd und Olli P.
Eine Freundin war daraufhin so nett, mir ihre Jacke zu leihen, die ich dankend annahm. Beim Versuch, die peinliche Situation etwas zu deeskalieren, wurde es dann nur noch schlimmer, indem ich rückwärts gegen zwei Plastiksäulen getaumelt bin, die dann umgefallen sind. Der Abend war ja schon peinlich genug, als ich meinen Kumpel wiedergefunden habe, mit dem ich nach Hause flüchten wollte, um 5 Uhr morgens.
Aber der hat die Party natürlich auch nicht ohne Mitbringsel verlassen, und trug irgendwoher die Federboa einer Tänzerin um den Hals. Leider konnte er sich nicht ganz erinnern, wie er an diese gekommen ist. So standen wir dann da: die Marketing-Managerin ohne Shirt und der Data Analyst mit der Federboa.
Ich würde sagen, das war ein super OM Club Abgang.
Learning daraus: Ziehe immer Baumwollshirts an und schaue, dass du an Karten VOR der Party kommst! :D
Es ist immer wieder legendär bei euch, und das ist nur eine von vielen lustigen Geschichten, über die man Jahre später auch noch lachen kann. Ich würde sagen: als erste OM Club Erfahrung vor zig Jahren auf jeden Fall legendär!